"Wie viele Menschen hier sind!" ,schreit Marcus laut, während die Freunde den Sportplatz betreten.
Dort entspannen sich viele Menschen und trainiren ihren Körper auf verschiedenen Art und Weisen:
Die einen spielen Ball, die anderen wetteifern mit dem Speer; einige trainieren sich mit den Gewichten.
"Wie können wir Spurius zwischen so vielen Menschen wiederfinden?
Siehst du ihn?",fragt Quintus.
Jedoch Marcus antwortet seinem Freund:
"Ich sehe viele Menschen, aber ich sehe nicht Spurius.
Warum glaubst du, dass Spurius hier ist?
Vielleicht ist er schon mit seinem Vater im Badebereich."
Jetzt gehen die Freunde weiter in den Umkleideraum, hier legen sie ihre Tuniken ab.
Dann spazieren sie durch den Badebereich.
Überall suchen sie ihren Freund:
Zuerst suchen die Jungen das Kaltbad auf.
"Was für hohe Säulen", schreit Quintus.
"Seht mal die Statuen", sagt Marcus, "betrachte auch die Bilder!
Das ganze Kaltbad ist mit hübschen Statuen und Bildern geschmückt!"
Das Aussehen des Kaltbades erfreut die Kinder sehr.
Schließlich kommen sie zum Schwimmbad.
Dort tauchen viele Menschen im Wasser unter.
Die Haarauszupfer rufen mit großem Geschrei die Menschen.
Hier sind auch viele Läden.
Hier macht es Spaß sich mit Getränken und anderen Dingen zu entspannen.
Marcus erblickt den Laden des Bäckers.
Weil er Kekse liebt, eilt er zum Laden und kauft dem Freund und sich die Kekse.
Die Freunde durchsuchen das Schwimmbecken, während sie essen.
Plötzlich zeigt Marcus mit dem Finger auf einen Jungen.
Ist jener etwa nicht Spurius?" Quintus verneint;
er weiß, dass Spurius keineswegs das kalte Wasser gefällt.
Dann kommen sie zum großen Hof.
In diesem offenen Platz spazieren und diskutieren viele Menschen.
Plötzlich zeigt Quintus auf das Gebäude.
"Sieh mal, Marcus!
In diesem Gebäude ist die griechische Bibliothek.
Vielleicht ist Spurius in der Bibliothek!"
Aber Marcus antwortet: "Auf keinen Fall!
Ich glaube, dass Lysander in der Grichischen Bibliothek ist und Griechische Bücher liest.
Ich will den Lehrer nicht begegnen!- Aber komm mit mir zur lateinischen Bibliothek!"
Quintus rennt mit seinem Freund durch den großen Hof zur lateinischen Bibliothek:
Über dem Tor der Bibliothek ist eine Inschrift, die Freunde lesen:
NIEMAND DARF SEINEN GEIST OHNE DEN KÖRPER TRAINIEREN,
dann treten sie in das Gebäude ein.
Und in der Tat sitzt Spurius in dieser Bibliothek, obwohl die Freunde ihn mit großer Freude begrüßen, weder sieht noch hört er sie, denn er liest ein Buch. Marcus liest den Titel:
(OVIDII DE ARTE AMATORIA LIBER PRIMUS) Ovids erstes Buch über die Liebeskunst,