Ein kleines Mädchen bekommt ihren Namen und ihre Bulla.
Sklavinnen bereiten das Essen vor und stellen Bilder im Atrium auf.
Dann tragen sie Blumen herbei und schmücken den Altar; die Schönheit des Altars erfreut die Familie.
Es kommen schon viele Gäste, weil sie wünschen, die Tochter von Gaius Caecilius und Iulia Sabina zu sehen und den Tag der Namensgebung zu feiern.
Auch Marcus und Spurius kommen.
Gaius Caecilius Metellus begrüßt alle und führt sie ins Atrium.
Dort ist Iulia Sabina und begrüßt alle Gäste; Quintus aber läuft sofort zu seinen Freunden Marcus und Spurius.
Endlich sind alle Gäste anwesend.
Jetzt trägt Crispina die Sklavin das kleine Mädchen herbei.
Die Gäste betrachten das Gesicht des kleinen Mädchens und freuen sich.
Dann führt ein Sklave ein Lamm heran, der Vater geht zum Altar heran, und gibt ein Opfer.
Jetzt hören die Gäste und die Familie der lauten Stimme des Vaters zu:
„O ihr Hausgötter, ich gehe zu eurem Altar heran, empfangt unser Opfer, hört meine Worte.
Und du, o Juno, mächtige Göttin des Himmels, mächtige Göttin des Lebens, mächtige Göttin der Namensgebung, höre meine Worte.
Du gibst das Licht, du rettest überall Jungen und Mädchen.
Hier siehst du unsere kleine Tochter.
O Juno, wir bitten dich:
Empfange das Opfer, rette unsere kleine Tochter:
Caecilia Minor.“
Danach bittet die Mutter:
„O Juno, mächtige Göttin, wir rufen dich.
Du bist die Wächterin der Familien, du bist die Wächterin der Frauen, du bist die Wächterin der Söhne, du bist die Wächterin der Töchter, du bist die Wächterin von unserem Besitzt.
O Juno mächtige Göttin, wir rufen dich.
Die Eltern sind voller Hoffnung, denn sie hoffen auf deine Hilfe.
Du enttäuscht die Hoffnung der Ältern nicht, du enttäuscht die Hoffnung auf Glück nicht.
O Juno, mächtige Göttin, wir preisen dich.“
Nun bekommt Caecilia Minor ihre Geschenke.
Die Schwester trägt diese herbei und legt diese auf eine Liege.
Auch Marcus und Spurius gehen heran:
Dieses Geschenk ist eine Handvoll Nüsse; Alle hören die Klingeln.
Endlich trägt Quintus die Bulla seiner Schwester herbei.
Weil die Gäste wünschen, das Amulett zu sehen, öffnet Quintus die Bulla und zeigt das Amulett.
Das kleine Mädchen berührt ihre Bulla, erblickt ihr Amulett – und lacht.
Da freuen sich alle, denn das ist ein günstiges Vorzeichen.