Quintus Caecilius Metellus Macedonicus, Lucius Caecilius Metellus Delematicus, Quintus Caecilius Metellus Creticus, …
Warum werden in der Inschrift dieses Bogens so oft Caecilius Metellus genannt?
Sind das eure Vorfahren?“
Caecilia sagt:
„Ja. Diese Inschrift nennt bedeutende Imperatoren; deshalb werden viele Namen der Caecilia Meteller genannt.“
„gehört der Bogen etwa euren Vorfahren?“, fragt Lucius.
Quintus lacht und antwortet:
„Keineswegs! Der Bogen gehört nicht den Caeciliern.
Schau dir die Statue an, welche am höchsten auf dem Bogen aufgestellt ist!
Das ist der Bogen von dem sehr berühmten Augustus.“ –
„Ich sehe nichts außer vier Pferden.“ –
„Komm zu mir!
Von hier siehst du auch die Quadriga und in dieser steht der Kaiser Augustus.“ –
„Nun sehe ich diesen; Aber wieso sind so viele Namen anderer Männer hier in der Inschrift?“ –
„Dieses ist eine Art und Weise, sodass der Triumphzug nicht vergessen wird.“ –
„Triumphzug, was ist ein Triumphzug?“
Quintus erklärt ihm die Sache indem er sagt:
„Einem bedeutenden Anführer ist es nach einem wichtigen Sieg erlaubt, einen Triumphzug zu veranstalten.
Zum Triumphzug kommen viele fröhliche Menschen:
Alle wünschen, den siegreichen Triumphator und dass siegreiche Heer zu sehen.
Der Heereszug bewegt sich vom Marsfeld:
Zuerst hört man das Getöse der trompeten und des Horns.
Darauf sieht man eine Schreibtafel mit dem Namen der anderen Stadt.
Die fröhlichen römischen Soldaten tragen die Beute in den Händen:
Goldene Gefäße, große Statuen, die Waffen der fremden Soldaten.
Diese Angelegenheit zeigen sie den Zuschauern als herrlichen Anblick.“
„Aber wo sind die fremden Soldaten?“
„Die Gefangenen hinter der Quadriga durch den Triumphzug geschleppt.
Wenn du den Gesichtsausdruck der Gefangenen betrachtest, weißt du gut das Schicksal dieser.
Vor der Quadriga ist der höchste Beamte als Begleiter zu sehen.
In der Mitte des Triumphzuges steht der Triumphator hochmütig in der Quadriga und wird vom Volk gefeiert.
Ein Sklave hält einen Kranz und sagt:
„Schau hinter dich! Denk daran, du bist ein Mensch“
Das Heer schreit Soldatensprüche und es ist erlaubt den Anführer zu verspotten.
Auch die Soldaten werden gelobt, denn ohne Heer kann es keinen Triumphzug geben.
Betrachte den Lärm der Menschen während des Triumphzuges, schon schreien sie „ein hoch auf deine Tapferkeit, Feldherr!“ schon schreien sie: „Hurra Triumph!“
Der Triumphzug mit den Beamten, Soldaten und dem Volk ist eine bedeutende Angelegenheit.“
„Bleibt der Heereszug hier im Forum Romanum stehen?“
„Keineswegs, sondern er wird mitten durch den Marktplatz geführt.
Während der Heereszug die höchste Via Sacra am Kapitol hinaufsteigt, tötet der Anführer die Feinde im Staatsgefängnis.
Dann geben die Hörner ein Zeichen und zu diesem Zeichen, opfert der Triumphator einen Stier vor dem Tempel des Jupiters.
Das Volk aber feiert den ganzen Tag und die ganze Nacht in der Stadt.“
Schließlich sagt Lucius:
„Ich glaube, dass der römische Triumphzug ein bedeutende Angelegenheit ist.“
Aber Quintus meint:
„Bedeutende Sachen geschehen in Etrurien, der Triumphzug ist die bedeutendste Sache, mein Lucius!“