Lektion 2: Sextus:„Niemand erzählt mir eine Geschichte. Caecilia! Quintus erzählt mir keine Geschichte, Silvanus erzählt mir keine Geschichte. Warum erzählt mir niemand eine Geschichte?“ Caecilia:„Heute veranstalten Vater und Mutter ein Gastmahl. Heute erzählt dir niemand eine Geschichte.“ Sextus:„Warum kann mir heute keiner eine Geschichte erzählen?“ Caecilia:„Alle sind beschäftigt. Silvanus ist ein Sklave und Sklaven müssen heute arbeiten. Sie müssen Tischchen ins Triklinium tragen, die Liegen herrichten. Quintus muss auch arbeiten: Den Sklaven helfen.“ Sextus:„Und Crispina? Warum erzählt Crispina mir keine Geschichte?“ Caecilia:„Crispina ist eine Sklavin; Sklavinnen müssen das Essen zubereiten: Eier, Fische, Salat, numidisches Huhn, Haselmäuse mit Mohn, Äpfel.“ Sextus:„Und Mutter? Und Vater? Eltern sind keine Sklaven. Warum können mir unsere Eltern keine Geschichte erzählen?“ Caecilia:„Sextus! Eltern erwarten die Gäste.“ Sextus:„Wen erwarten sie? Wer kommt?“ Caecilia:„Unsere Eltern erwarten die Senatoren: Gaius Calpurnius Flaccus, Titus Avidium Quietus. Ehefrauen kommen auch: Claudia Marcella und Aurelia Faustina.“ Sextus:Vielleicht können mir die Senatoren eine Geschichte erzählen?“ Caecilia (lacht):„Sextus! Senatoren nehmen Essen zu sich und unterhalten sich.“ Plötzlich hören Caecilia und Sextus ein Geschrei: „Was zum Henker ist hier los?“, schreit Crispina. Sofort rennen die Kinder in die Küche. Hier sehen sie Faustus. (Faustus ist ein kleiner Hund.) Und was trägt er? Er trägt ein Huhn. Crispina schreit: „Wieder hat mir dieser kleine Hund das Essen geraubt.“ Faustus flüchtet, die Sklavin schreit, die Kinder lachen.
Herzlichen Dank für die Übersetztung.