Wie bin ich froh, weil ich sehe, dass du gesund bist!
Wie geht es dir?
Und was trägst du in jener Tasche mit dir?“
„Sei gegrüßt, Mutter.
Auch ich freue mich, dass ich gesund bin.
Jenes Monster lebt nicht mehr, ich trage dessen Kopf in dieser Tasche mit mir.
Wünscht du etwa den Kopf zu sehen?
„Keinesfalls!
Aber ich bin sehr begierig alles zu hören.
Erzähl mir!“
„Erinnerst du dich an jenes Gespräch mit dem König?
Ich dachte jene Nacht viel nach, lange konnte ich nicht schlafen, als plötzlich Minerva erschien, sich dem Bett näherte und sagte
'Perseus, fürchte dich nicht.
Du brachtest immer Opfer für uns, du hast niemals uns Götter gefehlt, Pläne wurden niemals von dir vernachlässigt.
Deshalb haben wir dir schon geholfen und nun wünschen wir auch zu helfen:
Besteige ein Schiff, suche Afrika auf'
Ich habe dem Rat gehorcht.
Früh morgens habe ich das Schwert und das Schild gepackt, ich habe das Schiff vorbereitet.
Ich segelte einige Tage zur Küste Afrikas.
Von dort irrte ich durch die Einöde umher, immer wieder rief ich die Namen von Medusa und den Gorgonen, aber ich konnte diese nicht finden.
Bei der Suche nach den Gorgonen habe ich mich den Graien Schwestern genähert:
Diese, obwohl sie drei sind, haben nur ein Auge und einen Zahn.
Ich habe diese nach dem Weg gefragt, aber sie haben die Antwort verweigert.
Deshalb raubte ich ihnen Auge und Zahn mit einer List;
dann zeigten mir die Graien schließlich den Weg:
'Zuerst musst du zu den Naiaden gehen.
Jene haben eine Tasche, Flügelschuhe und eine Tarnkappe.
In der Tasche kannst du den Kopf von Medusa verbergen, es wird die die Möglichkeit des Fliegens durch die Flügelschuhe, die Tarnkappe macht Menschen unsichtbar, aber du musst sie zurückgeben.
Schau nicht die Medusa an, sondern betrachte dieses Bild in deinem Schild!'
Dann aber sagte ich glücklich:
'Weil ihr mir den Weg gezeigt habt, gebe ich euch euer Auge und euren Zahn wieder.'
Und in der Tat gaben mir die Naiaden alles.
Später suchte ich den Wohnort der Gorgonen auf, als plötzlich viele und wunderbare Steine meine Seele beunruhigt haben:
Sie zeigten Gestalten von Menschen, von Vögeln und von anderen wilden Tieren.
Da wusste ich, dass dort die Gorgonen wohnen.
Weil ich begierig war diese Monster zu finden, näherte ich mich den Steinen.
Ich beobachtete das Schild mit großer Sorgfalt, als plötzlich die Bilder jener Schwestern mich heftig erschreckten.
Ihre Köpfe waren sehr groß, an den Köpfen waren keine Haare sondern Schlangen, Zungen hingen aus ihren Mündern.
Plötzlich glaubte ich, dass eine Sichel in meiner Hand war.
Ich bewegte meine Hand, die Hand mit der Sichel wurde zum Haupt der Medusa geführt, plötzlich hielt ich den Kopf der Medusa in den Händen, sofort war der Kopf in der Tasche.“